Marmorforelle

Geschichte

Die Marmorforelle hat sich aus der Bachforelle entwickelt. Es wird angenommen, dass die Marmorforelle die einzige Forellenart in den westlichen Flüssen Sloweniens war, bis die Fischer andere Arten in diese Flüsse einführten. Dies wurde zu einem Problem, als sie vor hundert Jahren begannen, Bachforellen in die Flüsse des Mittelmeerbeckens einzuführen. Wegen der genetischen Ähnlichkeiten zwischen den beiden Arten kam es zur Hybridisierung und die reine Marmorforelle verschwand fast. Als die slowenischen Fischereiorganisationen den Fehler erkannten, versuchten sie alles, um die legendäre genetisch reine Marmorforelle zurückzubringen, was ihnen Ende des 20. In Nebenflüssen des Flusses Soča fanden sie reine Marmorforellen, die isoliert lebten und sich noch nicht mit Bachforellen gekreuzt hatten. Durch Wiederbesiedlung und sorgfältige Überwachung kehrte die reine Marmorforelle zurück und lebt nun im Fluss Soča und einigen anderen Flüssen in der Umgebung. Regenbogenforelle und Äsche, die auch in der Soča leben, können sich nicht mit der Marmorforelle vermehren, so dass sie keine Gefahr für die Marmorforelle darstellen.

Körperform und Farbe

Marmorforelle hat zylindrisch geformten langen, schlanken Körper. Für ihren sehr großen Kopf, der etwa ¼ des gesamten Körpers einnimmt, hat sie ziemlich kleine Augen. Rückenflosse ist auch relativ kurz. Er hat ein kräftiges Maul mit vielen scharfen Zähnen. Männchen können von Weibchen durch den Abschluss des Unterkiefers unterschieden werden, der bei Männchen nach unten gerichtet ist und bei Weibchen gerade ist. Die Marmorforelle hat ein ausgeprägtes Körpermuster, wobei die olivgrüne Farbe gegenüber der schwarzen dominiert, die wir auf der Oberseite des Kopfes und der Oberseite des Körpers sehen können. Nach unten hin, vom Kopf bis zum Bauch, vermischt sich Grün mit hellem Schwarz, wobei sich die beiden Farben auf dem Weg verflechten und ein spezielles, marmorartiges Muster bilden, das für diese Art charakteristisch ist. Daher auch der Name Marmorforelle (Salmo marmoratus auf Lateinisch). Die Marmorforelle hat auch einige grünlich-schwarze Punkte, die gut auf der Rückenflosse zu sehen sind. Bei Weibchen können auch rote Punkte entdeckt werden. Die Marmorforelle wird im 4. Jahr geschlechtsreif. Die Laichzeit ist relativ kurz, normalerweise von Anfang Dezember bis Anfang/Mitte Januar. Die aktivste Laichzeit ist am Abend und in der Nacht.

Lebensmittel

Junge Marmorforellen ernähren sich hauptsächlich von Algen und Pflanzen, die auf dem Flussbett zu finden sind, sie fressen auch Insekten. Wenn sie größer werden, beginnen Marmorforellen mit anderen Fischen zu fressen.

Lebensraum

Marmorforellen leben in kalten, schnell fließenden Flüssen, aber sie sind auch in den Seen zu finden. Der Fisch ist endemisch; er lebt nur in den Gewässern des Mittelmeerbeckens. Man findet sie in Slowenien, in einigen Balkanländern, in Österreich und in einigen italienischen Flüssen. Am häufigsten ist er im mittleren Flusslauf der Soča und ihren Nebenflüssen anzutreffen. Eine besondere Unterart kommt im Fluss Idrijca vor. Sie hat eine sehr spezifische Pigmentierung, die sich von der des Flusses Soča unterscheidet. Die Marmorforelle wird im 4. Jahr geschlechtsreif. Die Laichzeit ist relativ kurz, gewöhnlich von Anfang Dezember bis Anfang/Mitte Januar. Die aktivste Laichzeit ist am Abend und in der Nacht.

Angeln auf Marmorforelle

In Slowenien kann man vom 1. April bis zum 30. September auf Marmorforelle angeln. Da die Marmorforelle größer als andere Forellenarten wächst und auch kräftiger ist, stellt sie eine Herausforderung für alle Angler da draußen dar, die extra nur nach Slowenien kommen, um diese alpine Schönheit zu fangen.
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